08. August 2015 Rezepte

Beeren-Eiscreme selber machen

Ein Eis schmeckt eigentlich immer gut – ganz besonders erfrischend kann es im Sommer sein. Dann ist auch die Zeit der Beeren. Wie wäre es mit einem selbstgemachten Eis aus frischen Beeren?

Im Sommer sind viele Beerenfrüchte reif. Dazu zählen zum Beispiel Himbeeren, Brombeeren oder auch Heidelbeeren . Die Früchte schmecken nicht nur pur besonders fruchtig und lecker. Man kann sie im Sommer auch toll weiterverarbeiten und aus ihnen zum Beispiel frischen Joghurt oder kühlendes Eis machen. ÖkoLeo hat für dich ein Rezept für ein gemischtes Beereneis ausprobiert. Und so geht's:

Die Zutaten

  • 250gr gemischte Beeren
  • 100ml Schlagsahne
  • 100gr Naturjoghurt
  • 2 EL Zucker (je nachdem, wie süß du es magst)

Falls du keine Beeren aus dem eigenen Garten verwenden kannst, achte im Supermarkt oder auf dem Markt darauf, woher die Beeren kommen. Früchte aus der Region schonen die Umwelt, da sie keinen weiten Transportweg hatten, bei dem CO2 ausgestoßen wird. Beeren aus biologischem Anbau wurden nicht mit Zusatzstoffen – wie chemischen Pflanzenschutzmitteln – behandelt.

Cremig und eiskalt

Die Zutaten für das Beeren-Eis.
Die Zutaten für das Beeren-Eis. (Bild: Ramona Kelle, Redaktion ÖkoLeo/ www.oekoleo.de/ CC BY 4.0)

Zu Beginn muss die Sahne steif geschlagen werden. Wenn du noch nicht so häufig einen Mixer bedient hast, frag einen Erwachsenen, der dir dabei helfen kann.

Die Beeren müssen leicht angedrückt werden.
Die Beeren müssen leicht angedrückt werden. (Bild: Ramona Kelle, Redaktion ÖkoLeo/ www.oekoleo.de/ CC BY 4.0)

Bevor du anfängst, die Beeren zu verarbeiten, solltest du einige für später beiseitelegen. Die kannst du später als Dekoration verwenden. Fülle die anderen Beeren in eine Schüssel und drücke sie mit einer Gabel leicht an.

Streue den Zucker über die Beerenmasse und rühre vorsichtig alles um.

Mische nach und nach den Joghurt dazu. Zum Schluss kannst du die geschlagene Sahne unterheben. "Unterheben" bedeutet, dass eine Masse, wie zum Beispiel die Sahne, sehr vorsichtig zu einer anderen Masse hinzugegeben wird. So fällt die Sahne nicht wieder zusammen, und die Eismasse bleibt "luftiger". Dabei ist es besonders wichtig, nicht zu schnell und hektisch zu rühren. Mit einem großen Löffel kannst du die Masse gut vermischen.

Mit dem Joghurt wird die Masse cremig.
Mit dem Joghurt wird die Masse cremig. (Bild: Ramona Kelle, Redaktion ÖkoLeo/ www.oekoleo.de / CC BY 4.0)

Die fruchtige Masse kannst du dann in einen Behälter geben, der sich für das Gefrierfach eignet. Einige Materialien sind nicht für die eisige Kälte im Gefrierfach geeignet. Glas zum Beispiel kann platzen, denn das in der Masse enthaltene Wasser dehnt sich aus, wenn es gefriert. Ob sich der Behälter eignet, erkennst du oft an einem Eiskristall-Symbol auf dem Behälter. Vielleicht hast du auch kleine Eisförmchen, die du füllen kannst? Der Vorteil an Eisförmchen ist, dass du das Eis direkt in kleine Portionen aufteilen kannst. Manche Förmchen haben sogar einen Stiel.

Zubereitetes Eis im Gefrierfach
Ab ins Gefrierfach. Nicht vergessen: regelmäßig umrühren. (Bild: Ramona Kelle, Redaktion ÖkoLeo/ www.oekoleo.de/ CC BY 4.0)

Stell die Eismasse dann ins Gefrierfach des Kühlschranks oder in die Tiefkühltruhe. Je nach Menge und Temperatur kann es ungefähr drei bis vier Stunden dauern, bis das Eis komplett gefroren ist. Nimm während dieser Zeit die Masse etwa alle 20 bis 30 Minuten aus dem Eisfach und rühre sie um. So bleibt das Eis cremig.

Die Portionen anrichten

Du hast Lust auf mehr? Bitte denke daran, dass Speiseeis eine Nachspeise ist. Du solltest nicht zu viel davon essen. Das hier beschriebene Rezept enthält Sahne und damit einen recht hohen Anteil an Fett. Zu viel Fett ist nicht gesund. Das gilt auch für Zucker!

Wenn das Eis komplett gefroren ist, kannst du es servieren! Nimm mit einem Löffel kleine Portionen heraus und gib sie in Schüsselchen oder auf kleine Teller. Jetzt kannst du um das Eis herum noch ein paar Beeren legen – und fertig ist dein selbstgemachtes Beereneis!