22. Dezember 2017 Mach mit, Landschaften & Ökosysteme

Rausgehen zum Jahreswechsel

Viele Familien nutzen die Ferien rund um Weihnachten und den Jahreswechsel für gemeinsame Unternehmungen. Was kann man in der kalten Jahreszeit draußen machen? Und was könnt ihr unternehmen, wenn das Wetter nicht mitspielt?

"Es gibt kein falsches Wetter, nur falsche Kleidung" ... oft gehört, stimmt aber! Wer sich warm anzieht und im Winter draußen unterwegs ist, kann die Natur auf besondere Weise erleben. In den kahlen Wäldern scheint es nun besonders ruhig zu sein, und sie sehen ganz anders aus als im Rest des Jahres. Es dämmert früh, und häufig sorgen Nebel oder Raureif für eine besondere Stimmung. Am schönsten ist es natürlich, wenn Schnee liegt.

Viele Ausflugsorte und Naturparks haben ein spezielles Angebot für den Winter. Zum Beispiel Führungen, bei denen die winterlichen Abläufe in der Natur erklärt werden, oder Wanderungen in der Dämmerung. Schau im Internet auf die Veranstaltungsseiten dieser Orte! Eine Karte mit Ausflugszielen in deiner Nähe gibt es bei ÖkoLeo.

Hier einige Beispiele:

Der Nationalpark Kellerwald-Edersee ist für seine alten Buchenwälder bekannt. Du kannst sie auf vielen Wanderwegen erkunden. Das ist auf eigene Faust möglich, es werden aber auch geführte Touren angeboten. 

Außerdem gibt es Veranstaltungen – in der ersten Woche des neuen Jahres sind es gleich fünf. Dazu gehört der Erlebnistag für Kinder in der Wildnisschule am 5. Januar. Und am 6. Januar folgt eine Wanderung mit einem Nationalpark-Ranger auf dem Urwaldsteig. Mehr findest du auf der Internetseite und im neuen Veranstaltungskalender des Nationalparks für 2018.

Tipps für Draußen

Natur beobachten im Winter

Auf eigene Faust unterwegs sein und Neues erfahren kannst du auf Wanderwegen und Naturerlebnispfaden. Die gibt unter anderem in den hessischen Naturparken. Du findest sie auf der Entdeckerkarte bei ÖkoLeo oder in dieser Übersicht des Hessischen Umweltministeriums.

Ein Beispiel ist der Pfad "Naturspur" im Naturpark Hoher Vogelsberg mit 16 Stationen. Am Waldrand kannst du dir eine Wiese aus Käferperspektive betrachten. Und bei der "Fertighausausstellung" gibt es nicht nur Nistkästen für Tiere, sondern auch einen für Menschen... Mehr zum Naturpark und den verschiedenen Erlebnispfaden erfährst du hier.

Winterschlaf und Wolfsgeheul

Auch bei den Tieren ist der Winter eingekehrt. In Wildparks und Zoos kannst du schauen, welche Tiere trotz Kälte draußen unterwegs sind. Und in den beheizten Häusern der Zoos kannst du dich bei den Tieren aufwärmen, die aus dem Süden stammen...

Der Opel-Zoo zum Beispiel hat auch an den Weihnachtsfeiertagen und an Neujahr geöffnet. Das gilt auch für den Zoo Frankfurt.

Im Wildpark Knüll haben sich die Braunbären und andere Tiere zum Winterschlaf zurückgezogen. Doch das Wolfsrudel ist noch aktiv. Das kannst du bei der Wolfsnacht am 3. Januar erleben. Welche Tiere noch unterwegs sind, kannst du jeden Tag um 15 Uhr bei der öffentlichen Fütterung beobachten (außer freitags). Informier dich auf der Internetseite des Wildparks Knüll.

Museum – basteln und forschen

Viele Museen bieten das ganze Jahr über nicht nur Ausstellungen, sondern auch Workshops für Kinder. Oder beides wird verknüpft. Schau mal in die Karte mit den Entdeckerorten in Hessen. Dort siehst du, welche Museen in deiner Nähe sind.

Hier zwei Beispiele:

Das Naturkundemuseum im Ottoneum in Kassel bietet in den Winterferien ein Kinderprogramm an. Dieses Jahr geht es vor allem um Urzeittiere und Steinzeitmenschen. Im Internet kannst du dich auf der Kinderseite des Museums umschauen.

Auch im bioversum im Jagdschloss Kranichstein gibt es ein Ferienprogramm. Dort wird gebastelt und geforscht – zum Beispiel bei einem Workshop über Filz und Wolle oder bei einer Spurensuche in der Natur. Auf der Internetseite des bioversums findest du alle Informationen.

Urheberrecht: Nutzen erlaubt!

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