19. Dezember 2016 Landschaften & Ökosysteme

Rausgehen zum Jahreswechsel

Viele Familien nutzen die Ferien rund um Weihnachten und den Jahreswechsel für gemeinsame Unternehmungen. Was kann man in der kalten Jahreszeit draußen machen? Und was könnt ihr unternehmen, wenn das Wetter nicht mitspielt?

Wetterfeste Kleidung und raus in die Natur!

"Es gibt kein falsches Wetter, nur falsche Kleidung" ... oft gehört, stimmt aber! Wer sich warm anzieht und im Winter draußen unterwegs ist, kann die Natur auf besondere Weise erleben. In den kahlen Wäldern scheint es nun besonders ruhig zu sein, und sie sehen ganz anders aus als im Rest des Jahres. Es dämmert früh, und häufig sorgen Nebel oder Raureif für eine besondere Stimmung. Am schönsten ist es natürlich, wenn Schnee liegt.

Viele Ausflugsorte und Naturparks haben ein spezielles Angebot für den Winter. Zum Beispiel Führungen, bei denen die winterlichen Abläufe in der Natur erklärt werden, oder Wanderungen in der Dämmerung. Schau im Internet auf die Veranstaltungsseiten dieser Orte! Eine Karte mit Ausflugszielen in deiner Nähe gibt es bei ÖkoLeo.

Hier einige Beispiele:

Der Nationalpark Kellerwald-Edersee ist für seine alten Buchenwälder bekannt. Du kannst sie auf vielen Wanderwegen erkunden. Das ist auf eigene Faust möglich, es werden aber auch geführte Touren angeboten. Außerdem gibt es Veranstaltungen im Nationalparkzentrum und verschiedenen anderen Orten wie der Wildnisschule in Hemfurth. Dort geht es zum Beispiel am 7. Januar um das Thema Vögel im Winter.

Mehr findest du im neuen Veranstaltungskalender für 2017.

Mehr Tipps und Ideen zur Naturbeobachtung im Winter findest du bei ÖkoLeo hier.

Auf eigene Faust unterwegs sein und Neues erfahren kannst du auf Naturerlebnispfaden. Zum Beispiel auf dem Pfad "Naturspur" im Naturpark Hoher Vogelsberg mit 16 Stationen. Am Waldrand kannst du dir eine Wiese aus Käferperspektive betrachten. Und bei der "Fertighausausstellung" gibt es nicht nur Nistkästen für Tiere, sondern auch einen für Menschen... Mehr zum Naturpark und den verschiedenen Erlebnispfaden erfährst du hier.

Eselfohlen und Winterschläfer

Auch bei den Tieren ist der Winter eingekehrt. In Wildparks und Zoos kannst du schauen, welche Tiere trotz Kälte draußen unterwegs sind. Und in den beheizten Häusern der Zoos kannst du dich bei den Tieren aufwärmen, die aus dem Süden stammen...

Der Opel-Zoo zum Beispiel hat auch an den Weihnachtsfeiertagen und an Neujahr geöffnet. Dort gibt es zurzeit einige Jungtiere zu sehen: Zwei Eselfohlen und einige afrikanische Zwergziegen sind zur Welt gekommen. Auf der Internetseite des Zoos erfährst du mehr dazu.

Im Wildpark Knüll haben sich die Braunbären und andere Tiere zum Winterschlaf zurückgezogen. Doch das Wolfsrudel ist noch aktiv. Welche Tiere noch unterwegs sind, kannst du jeden Tag um 15 Uhr bei der öffentlichen Fütterung beobachten (außer freitags). Informier dich auf der Internetseite des Wildparks Knüll.

Museum – basteln und forschen

Viele Museen bieten das ganze Jahr über nicht nur Ausstellungen, sondern auch Workshops für Kinder. Oder beides wird verknüpft. Schau mal in die Karte mit den Entdeckerorten in Hessen. Dort siehst du, welche Museen in deiner Nähe sind.

Hier zwei Beispiele:

Im Museum Wiesbaden gibt es zurzeit eine Ausstellung darüber, was sich im Boden unter unseren Füßen verbirgt. Es gibt viele Stationen zum Mitmachen. ÖkoLeo hat darüber berichtet. Außerdem bietet das Museum jeden Samstag eine Museumswerkstatt für Kinder zu den Themen Natur und Kunst an. Auf der Internetseite des Museums findest du alle Informationen zu den Ausstellungen und Workshop-Terminen.

Auch das Naturkundemuseum im Ottoneum in Kassel bietet ein Kinderprogramm an. Es gibt Angebote zu vielfältigen Themen: von Mammuts bis Bienen. Ihr könnt erfahren, wie es zur Eiszeit in Nordhessen ausgesehen hat oder eine Holzbibliothek basteln. Im Internet kannst du dich auf der Kinderseite des Museums umschauen.