20. August 2015 Pflanzen, Wetter & Jahreszeiten

Sommer ist Sonnenblumenzeit!

Sonnenblumen blühen fast den ganzen Sommer über bis Oktober. Sie zieren Felder, Gärten und Zimmer, sind aber auch eine wichtige Nutzpflanze. Was steckt in dieser Pflanze und wozu kann sie verwendet werden?

Ihren Namen verdankt die Sonnenblume nicht ihren meist gelben Blüten, sondern der Fähigkeit, so zu wachsen, dass sie sich stets zur Sonne "dreht". Sonnenblumen werden normalerweise zwei bis drei Meter hoch. Es gibt mittlerweile sehr viele verschiedene Sorten, manche werden nur 20 Zentimeter hoch, andere bis zu fünf Meter! Außer den gelben gibt es auch orangefarbige oder rote Sorten.

Es werden nun vor allem die Samen – also die Sonnenblumenkerne weiterverarbeitet. Denn Sonnenblumenkerne enthalten vor allem Öl, aber auch viele Vitamine. Sie sind eine beliebte Zutat für Vollkornbrote und werden auch in anderen Lebensmitteln verarbeitet, zum Beispiel für Brotaufstriche.

Die Sonnenblume stammt ursprünglich aus Nordamerika und wurde im 16. Jahrhundert von Seefahrern nach Europa mitgebracht. Anfangs wurde sie hier vor allem als Zierpflanze verwendet. Doch später erkannten die Menschen, dass die Blume auch sehr nützlich ist: Anfangs hat man zum Beispiel die Stängel verbrannt, um aus deren Asche Seife herzustellen. Heute werden die Blumen auf großen Feldern angebaut.

Das Öl aus den Samen ist besonders gesund, da es sehr viele sogenannte ungesättigte Fettsäuren enthält. Es wird als Speiseöl oder als Grundstoff für Margarine verwendet. Bestimmt findest Du auch bei Euch zu Hause Produkte aus Sonnenblumenkernen – schau doch mal in der Küche nach!