ökoLeo | Waldtiere: nicht füttern
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Was steht an?
Waldtiere: nicht füttern
In den vergangenen Wochen war es an manchen Tagen bitterkalt. Wenn Du in der Nähe des Waldes wohnst, kam Dir vielleicht der Gedanke, den Tieren des Waldes mit Futter etwas Gutes zu tun. Doch das Gegenteil ist der Fall. Abgesehen davon, dass es das ganze Jahr über sogar verboten ist, Rehe oder Wildschweine zu füttern.
Bild:
Alexander Stahr
Bitte nicht füttern.
Rehe haben einen empfindlichen Verdauungsapparat. Bekommen sie Futter, das sie nicht gewohnt sind, werden im Darm lebenswichtige Bakterien abgetötet. Das Reh bekommt dadurch Blähungen und Krämpfe, die tödlich sein können. Wildweine vertragen so ziemlich alles, da sie so genannte Allesfresser sind. Einmal durch Futter angelockt, bekommt man sie nur schwer wieder los. Und ein Grundstück, das von wühlenden Wildschweinen heimgesucht wurde, ist kaum noch wiederzuerkennen. Auch die Nachbarn würde das nicht erfreuen.
In Notzeiten sorgen Förster und Jäger dafür, dass die Tiere des Waldes ausreichend Futter haben. Übrigens: Rehe, Wildschweine und Co. frieren nicht. Sie haben ein dichtes Winterfell, das aus hohlen Haaren besteht. Da Luft gut isoliert, sind die Tiere gut vor Kälte geschützt.
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