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Kochen: Kürbissuppe - eine herbstliche Spezialität
Der Herbst ist die Zeit des Kürbisses. Selbst aus Keramik oder Kunststoff steht er zur Dekoration in vielen Geschäften, Fenstern und Zimmern. Und an Halloween wird er ausgehöhlt zur gruseligen Fratze mit Innenbeleuchtung. Die Tatsache, dass der Kürbis zu den größten Einzelfrüchten im Pflanzenreich gehört, macht ihn auch als Lebensmittel recht interessant. Bekannt ist zum Beispiel das Kürbiskernöl, das wertvolle Vitamine enthält.
Leckere Kürbisse wachsen auch im Garten. Am besten auf dem Komposthaufen.
Genau wie Orangen, Bananen oder Tomaten zählt der Kürbis zu den Beerenfrüchten. Der größte gezüchtete Kürbis wog übrigens über 450 Kilogramm. Mit dem Kürbis, der botanisch zur Familie der Cucurbitaceae gehört und dessen Heimat das tropische Mittel- und Südamerika ist, kannst Du leckere Speisen zubereiten. So zum Beispiel eine Kürbissuppe.
Viele Leute kochen Kürbissuppe mit exotischen Zutaten. Etwa mit Kokosmilch, Ingwer oder gar handelsüblichem Currypulver. Das schmeckt auch lecker, aber dadurch wird der schwache Eigengeschmack des Kürbis` leider völlig überdeckt. Aus diesem Grund bleiben wir beim einfachen, klassischen Rezept. Das hat natürlich auch einen Vorteil für die Umwelt. Alle Zutaten können heimische Produkte sein, einschließlich Kürbis, der ja auch in vielen Gärten wächst.
Die Zutaten für die leckere Suppe.
Für 4 Personen brauchst Du:
- Einen etwa 1 Kilogramm schweren Hokkaidokürbis
- 60 Gramm Butter
- 200 Milliliter Schlagsahne, frische oder auch haltbare
- 1 mittelgroße Zwiebel
- 1 Liter Hühnerbrühe, selbst zubereitete oder aus Instantpulver
- Pfeffer und Salz
Bei der Menge der jeweiligen Zutaten kannst Du natürlich je nach Geschmack etwas variieren. Anstatt Hühnerbrühe kannst Du auch Gemüse- oder Fleischbrühe verwenden.
Die weichgekochten Zutaten pürieren.
Nun kann es losgehen:
Den Kürbis waschen, dann in 4 Teile schneiden. Da dies eine recht zähe Angelegenheit ist, bei der das Messer leicht abrutschen kann, sollte dieser erste Schritt zur Suppe besser von einem Elternteil, Opa, Oma oder größeren Geschwistern erledigt werden. Den Hokkaido muss man nicht schälen.
Nun die Kürbiskerne und das ganze netzartige Gewebe darum entfernen. Die Kerne kannst Du rösten und als knackigen Snack genießen, wenn Du das möchtest.
Jetzt wird das Kürbisfleisch in etwa drei Zentimeter dicke Würfel geschnitten, wobei das nicht so genau sein muss, da sie später ohnehin püriert werden. Zwiebel schälen, in grobe Stücke schneiden.
Butter, Kürbisstücke und Zwiebel in einen ausreichend großen Topf geben und etwa fünf Minuten unter rühren schmoren lassen. Brühe dazugeben und zugedeckt etwa 20 Minuten köcheln lassen.
Fertig!
Danach den Topf vom Herd nehmen und den Inhalt mit einem Pürierstab oder im Mixer pürieren. Das Ganze wieder bei geringer Hitze auf den Herd stellen und die Sahne hinzufügen. Salzen, Pfeffern, umrühren, fertig!
Wenn Du möchtest, kannst Du nach dem Servieren auch noch ein paar in der Pfanne gebratene Weißbrot- oder Toastbrotstückchen, so genannte Coutons, auf die Suppe streuen. Zum Garnieren kannst Du, je nach Geschmack, ein wenig Petersilie verwenden. Basilikumblättchen passen auch gut dazu.
Guten Appetit!
Text und Bilder: Alexander Stahr



