ökoLeo | Experiment: Gummibärchen

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Experiment: Gummibärchen

Was passiert eigentlich, wenn Gummibärchen im Wasser liegen? Und gibt es Unterschiede zwischen verschiedenen Gummibärchensorten? Nun, das kannst Du bei diesem Experiment herausfinden.

Gummibärchen im Wasser aufgequollen.

Links ein gelatinehaltiges Gummibärchen im Normalzustand und rechts ein Gummibärchen nach fünf Stunden Aufenthalt im Wasser.

Du brauchst:

Zwei Gefäße mit Wasser (Tassen, kleine Schüsseln)
Gummibärchen (normale und vegetarische)
Ein paar Stunden Zeit

Lege die Gummibärchen in das Wasser und warte ein paar Stunden. Schon nach fünf Stunden siehst Du, dass die normalen Gummibärchen deutlich größer geworden sind. Sie sind regelrecht aufgequollen.

Warum? Herkömmliche Gummibärchen bestehen unter anderem aus Zucker, Farbstoffen und Gelatine, die aus Schweineschwarten oder etwa Knochen hergestellt wird. Die Gelatine ist eine quellfähige Substanz und hat Wasser aufgenommen. Man spricht dabei auch von Gelbildung.

Gummibärchen in Essig aufgequollen.

In Essig quillt ein Gummibärchen im selben Umfang auf wie in Leitungswasser.

Bei den vegetarischen Gummibärchen siehst Du auch nach Stunden keine Veränderung, da sie keine quellfähige Gelatine sondern Stärke enthalten. Auch zum Beispiel in Essig quellen gelatinehaltige Gummibärchen auf, da Essig zum größten Teil aus Wasser besteht.

Gelatine ist ein geschmackloses tierisches Eiweiß und in vielen Lebensmitteln enthalten: zum Beispiel in Bonbons, Joghurt und anderen Milchprodukten, in Marshmallows, Lakritz, Wurstwaren und vielen Backwaren. Wer sich streng vegetarisch ernährt, muss also gut das Kleingedruckte auf den Verpackungen lesen.

Text und Bilder: Alexander Stahr

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