ökoLeo | Wasser: Warum ist es nass?

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Was steht an?

Wasser: Warum ist es nass?

Blöde Frage oder? Nun, den Begriff „nass“ gibt es in der Physik und Chemie tatsächlich nicht. Dort gibt es nur die Aggregatzustände fest, flüssig und gasförmig. Nass ist ein Empfinden, eine Erfahrung.

Wasserfall

Bild: Alexander Stahr
Die Felsen am Wasserfall sind nass. Das weißt Du auch aus der Entfernung.

Tauchst Du einen Finger in Mehl und nimmst ihn wieder raus, so haftet Mehl an ihm. Tauchst Du den Finger hingegen in Wasser, spürst Du Bewegung. Erst das sich bewegende Wasser durch das Eintauchen des Fingers, dann das vom Finger abtropfende Wasser. Zugleich bemerkst Du eine leichte Kühle am Finger, die durch Verdunstung hervorgerufen wird.

Wasser ist also deshalb nass, weil Du vor allem zwei Empfindungen damit verbindest: Bewegung und Kühlung. Das Wort „nass“ beschreibt eine ganz bestimmte Kombination von Empfindungen. Aber „nass“ lässt sich auch beobachten. Stell Dir vor, Du kommst in ein Zimmer, in das es durch ein offenes Fenster hineingeregnet hat. Dann sagst Du: Hier ist ja alles nass! Und das, obwohl Du die Wasserlache überhaupt nicht berührt hast.

Irgendwann einmal hast Du als kleines Kind mal mit Wasser herumgepanscht. Dabei hast Du Bewegung und Kühlung wahrgenommen und Dir eingeprägt, wie der Stoff aussieht, der diese Empfindungen auslöste. Dann die laute Stimme: Kind, pass doch auf, hier ist ja alles nass! Du hast gelernt, dass man zu den Erfahrungen und Beobachtungen, die Du mit Wasser gemacht hast, „nass“ sagt. Wenn Du jetzt eine Wasserpfütze im Zimmer siehst, dann weißt Du einfach, dass es dort nass ist.

as

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