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Zecken: wieder aktiv
Wiesbaden (st). Ab April lauern die Zecken wieder im Gras oder Gebüsch. Von den Bäumen fallen sie nicht wie viele Leute immer noch glauben. Diese kleinen Tierchen, die zu den Spinnentieren gehören, können zwei schwere Infektionskrankheiten übertragen.
Bild: www.zecken.de
Erwachsene Zecke in einer Elektronenmikroskopaufnahme (REM).
Dies sind die so genannte Frühsommer-Meningoenzephalitis, kurz FSME, und die Borreliose. FSME ist eine Infektion durch ein Virus, Borreliose wird durch Bakterien verursacht, die Borrelien heißen. Gegen das FSME-Virus gibt es Impfungen, gegen Borrelien nicht.
Daher im Freien lange Kleidung tragen. Nach längeren Aufenthalten in der Natur oder im Garten solltest Du vorsichtshalber nachsehen, ob nicht doch solch ein Tier an Dir hängt. Es gibt zwar Mittel zu kaufen, die Zecken abschrecken, aber sie halten nicht lange vor und sind auch nicht hundertprozentig sicher. Zecken sind übrigens auch für Haustiere wie Hunde und Katzen gefährlich. Ein Tierarzt oder eine Tierärztin kann Dich beraten, welche vorbeugende Mittel es für Vierbeiner gibt.
Hat sich tatsächlich eine Zecke festgebissen, lässt Du sie, wenn möglich, am besten fachmännisch entfernen. In der Apotheke oder beim Arzt. Denn es besteht die Gefahr, dass die Zecke beim Entfernen gequetscht wird. Dann werden die Krankheitserreger erst recht aus der Zecke in den Körper gedrückt. Die Hautstelle, an der die Zecke entfernt wurde, solltest Du einige Wochen beobachten. Zeigt sie Veränderungen musst Du sofort einen Arzt aufsuchen.
Quelle: as



