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Rhabarber: vielseitig und lecker

Im Frühling wird Rhabarber geerntet. Aus den Blattstielen dieses Gemüses macht man Marmelade, Kompott, Saft oder man verwendet sie für Kuchen.

Rhabarber

Bild: Alexander Stahr
Ganz schön groß so ein Blatt vom Rhabarber.

Du magst den sauren Geschmack der Pflanze mit dem wissenschaftlichen Namen Rheum rhabarbarum nicht? Vielleicht hast Du ja die sauerste Sorte probiert. Denn die Sorte mit rotem Stiel und rotem Fleisch schmeckt fast schon himbeerartig.

Die Pflanze mit den riesigen Blättern stammt ursprünglich aus der Himalaja-Region, dem so genannten „Dach der Welt“. Erst im Jahr 1848 kam der Rhabarber nach Deutschland. Zuvor wurde er bereits in Russland, Frankreich und den Niederlanden angebaut.

Rhabarber enthält unter anderem Oxalsäure. Diese starke Säure wird zum Beispiel bei der Schädlingsbekämpfung oder als Bleichmittel für Baumwolle und beim Papierrecycling eingesetzt. Auch Rostflecke kann man damit entfernen.

Oxalsäure ist ab einer Menge von fünf Gramm gesundheitsschädlich. Doch bei normalem Genuss von Rhabarber wird diese Menge nicht erreicht. Rhabarber enthält in den Stielen etwa 180–760 Milligramm Oxalsäure pro 100 Gramm Frischgewicht. Ähnliche Mengen an Oxalsäure enthalten auch Spinat, Sauerampfer, Mangold, Petersilie und Rote Beete.

as

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