14. Mai 2019 Tiere

Fotoserie: Vogeleier. Wer brütet hier?

Wenn die kalte Jahreszeit endgültig vorbei ist, bekommen die Vögel Nachwuchs. Hier kannst du sehen, wie es in den Nestern einiger Arten aussieht!

Sicher hast du schon einmal ein Vogelnest gesehen. Im Winter zum Beispiel kann man leere Nester in vielen Bäumen und Büschen entdecken, wenn diese kein Laub tragen. Vielleicht hast du auch schon ein bewohntes Nest entdeckt – mit Eiern oder sogar mit Jungvögeln? Das ist natürlich besonders spannend. Aber Vorsicht, auf keinen Fall solltest du die Vögel stören!

Es ist sehr wichtig, dass die Vögel Nistmöglichkeiten finden. Denn sonst können sie keine Jungtiere aufziehen. Viele Vogelarten werden seltener, weil ihre Lebensräume kleiner werden oder verschwinden. ÖkoLeo hat darüber berichtet.

Die Nester und die Gelege verschiedener Vogelarten können ganz unterschiedlich aussehen. Hier kannst du sie in Ruhe anschauen! Übrigens gibt es sogar ein Fachwort für Vogeleierkunde: Oologie (sprich: O-o-logie).

Amsel

Die Amsel ist die häufigste Vogelart in Deutschland. Darum stehen die Chancen nicht schlecht, einmal ein Amselnest zu finden. Sei in diesem Fall unbedingt sehr vorsichtig! Störe die Vögel nicht und beschädige nicht das Nest.

Amseln brüten sogar mehrmals, in der Zeit zwischen März und Juli. Ein Amselgelege besteht üblicherweise aus vier bis fünf Eiern. Die Eier sind meistens drei Zentimeter lang, blau-grünlich gefärbt und können sehr verschiedene Zeichnungen tragen.

Taube (Ringeltaube)

Nicht verwechseln: Die Eier von Ringeltauben sehen ähnlich aus wie Hühnereier. Sie sind mattweiß und ungefähr vier Zentimeter lang. Meistens legen Ringeltauben zwischen April und September zwei Mal jeweils zwei Eier.

Schwan (Höckerschwan)

Ein Schwan bei seinen Schwaneneiern.
Schwaneneier. (Bild: Superbass / commons.wikimedia.org / CC BY-SA 4.0)

Höckerschwäne bauen ihre Nester meistens auf oder am Wasser. Darin findet man in Regel fünf bis acht gelbbraune Eier, selten bis zu zwölf. Die Eier sind mit einer Durchschnittslänge von etwa zwölf Zentimeter ziemlich groß!

Turmfalke

Turmfalken bauen keine eigenen Nester. Stattdessen legen sie ihre Eier in Felsnischen – oder in die Gelege anderer Vögel! Turmfalkeneier sind ockergelb bis bräunlich und meistens stark roströtlich gefleckt. Die Eier sind ungefähr vier Zentimeter lang.

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