26. Mai 2017 Klimaschutz, Wohnen & Bauen

Bilderserie: Umweltfreundliches Bauen

Begrünte Wände, Häuser aus Stroh – für umweltfreundliches Bauen gibt es viele Ideen. Die Bilderserie zeigt dir einige Beispiele.

Strohballenhaus

Ein gelbes Strohballenhaus
Stroh ist wärmedämmend. (Bild: Tim Lüdtke/ commons.wikimedia.org/ CC BY-SA 3.0)

Strohballenhäuser bestehen aus Stroh, das heißt: aus einem nachwachsenden Rohstoff. Stroh gibt es fast überall, daher sind die Transportwege für das Baumaterial kurz. Das entlastet die Umwelt. Stroh ist außerdem besonders wärmedämmend.

Naturbaustoffe

ein Haus aus Naturbaustoffen mit Solaranlage auf dem Dach
Bauen mit Naturbaustoffen kann viele Vorteile mit sich bringen. (Bild: Superikonoskop/ commons.wikimedia.org/ CC BY 2.0)

Dieses Haus ist aus Naturbaustoffen gebaut, vor allem aus Holz. Es wird auch zur Wärmedämmung verwendet: Die Wände enthalten Hohlräume, die mit Holzspänen gefüllt wurden. Außerdem befinden sich auf dem Dach Solarkollektoren. Damit wird Wasser gewärmt und auch die Heizung betrieben.

Vertikaler Wald

begrüntes Hochhaus in einer dicht besiedelten Stadt
Das "Bosco Verticale"-Haus zeigt, wie mehr Grünflächen in der Stadt entstehen können. (Bild: nebulux/ flickr.com/ CC BY 2.0)

Dieses begrünte Hochhaus steht in Mailand und heißt "Bosco Verticale". Übersetzt bedeutet das "vertikaler Wald". Es zeigt, wie mehr Grünflächen in der Stadt entstehen können. Grüne Fassaden und Dächer kühlen Gebäude. Das ist besonders wichtig, weil es durch den Klimawandel auch bei uns immer wärmer wird. 

Kleine Häuser

Ein Miniaturhaus zum Wohnen
Denkanstoß Tiny Houses: Was braucht es wirklich zum Wohnen? (Bild: Tammy/ commons.wikimedia.org/ CC BY 2.0)

Wohnungen und Häuser sind im Laufe der Zeit immer größer geworden. Sogenannte "Tiny Houses" sollen zeigen, dass es auch anders geht. "Tiny" bedeutet winzig. Dahinter steckt unter anderem die Idee, dass winzige Häuser besonders umweltfreundlich sein können. Man braucht zum Beispiel weniger Baumaterial. Tüftlerinnen und Tüftler haben auch schon Tiny Houses aus Holzresten oder alten Frachtcontainern gebaut. Außerdem versorgen sich viele Tiny Houses selbst: Strom kann durch Sonnenkollektoren gewonnen werden. Und für die Wasserversorgung wird Regenwasser gesammelt. Für die meisten Menschen kommt so ein Haus sicher nicht infrage – Familien zum Beispiel brauchen einfach mehr Platz. Aber "Tiny Houses" regen zum Nachdenken an: Was braucht man eigentlich alles zum Wohnen – und was vielleicht eher nicht?

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