16. Dezember 2014 Pflanzen

Woher kommt der Weihnachtsbaum?

Habt Ihr zu Hause schon einen Weihnachtbaum? Viele Familien sind in den Tagen vor Weihnachten noch auf der Suche nach einem besonders schönen Baum. Hast Du Dich schon einmal gefragt, wo die vielen Bäume jedes Jahr eigentlich herkommen?

Baum ist nicht gleich Baum: In der Weihnachtszeit werden verschiedene Arten von Nadelbäumen verkauft. Dazu zählen nicht nur Tannenbäume, sondern auch Fichten und Kiefern. Sie unterscheiden sich nicht nur im Aussehen. Es gibt auch Unterschiede beim Transport und beim Anbau, die vor allem für den Umweltschutz wichtig sind.

Wenn Ihr auf einen umweltfreundlichen Weihnachtsbaum Wert legt, dann achtet vor allem darauf, dass er aus der Umgebung stammt! Denn viele Bäume, die auf Weihnachtsmärkten, in Bau- oder Supermärkten verkauft werden, kommen aus entfernten Gegenden. Einige werden aus Nachbarländern importiert, vor allem aus Dänemark. Das Problem ist, dass sie dann einen weiten Weg hinter sich haben. Beim Transport werden Treibstoff verbraucht und Abgase produziert. Außerdem werden viele der Weihnachtsbäume auch mit giftigen Chemikalien behandelt, damit die Bäume den weiten Weg gut überstehen.

Die umweltfreundlichste Art sich einen Weihnachtsbaum zu besorgen ist natürlich das örtliche Forstamt. In einigen Städten und Gemeinden kann man seinen Weihnachtsbaum nämlich selbst fällen! Viele Forstämter organisieren kurz vor Weihnachten solche Aktionen. Ein Baum aus dem heimischen Wald ist nicht nur umweltfreundlich. Er ist auch frisch und nadelt nicht so schnell.